ÜBER MICH

In der letzten Zeit habe ich mir immer öfter Auszeitwege in meinem Leben gesucht: Angefangen mit dem Laufen des portugiesischen Jakobswegs. Für mich war das Laufen des Jakobswegs, auch wenn es nur 2 Wochen waren, ein Weg zurück zu meiner Herzensverbindung. Ich war mir in dieser Zeit so nah wie lange nicht mehr, oder wahrscheinlich noch nie so nah wie in meinem ganzen Leben zuvor. Vor dem Jakobsweg hat mich das Leben gelebt, aber ich war nicht aktiv daran beteiligt. Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung abgeschlossen, im Anschluss daran studiert und einen Beruf gewählt. Aber ist das überhaupt das Leben, was ich will?

Als ich damals vom Jakobsweg nach Köln zurückkehrte, habe ich den gesamten Rückflug und den ersten Tag in Köln durchgehend geweint. Eine große Traurigkeit brach über mich herein. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr in meine von mir erschaffene Welt zu passen. Durch den Jakobsweg habe ich den Pause-Knopf meines Autopiloten gefunden. Ich fing an mein Leben zu hinterfragen. Zugleich zeigte sich ein großes Bedürfnis in mir, viel Zeit mit mir alleine zu verbringen. Es reichte mir dabei völlig aus, einfach nur auf meinem Bett zu liegen und mich wahrzunehmen. 

Beginnend mit meiner Jakobsweg-Erfahrung habe ich vieles in meinem Leben umgekrempelt und habe mir weitere Auszeitwege gesucht. Durch einen Podcast bin ich zufällig auf das Thema Meditieren gestoßen. Nach ein paar Monaten habe ich mich in einem 10 Tage Retreat über Silvester von meinem Alltag verabschiedet, um die Vipassana Meditation im Schweigen zu praktizieren. Seitdem meditiere ich täglich - mein persönlicher Auszeitweg in meinem Alltag. Meine größte, aber schönste Herausforderung ist meine intensive Verbindung zu mir, jenseits eines Jakobsweges oder Meditationsretreats, in meinem Alltag zu spüren. Ich war überrascht darüber, wie schnell die Verbindung zu mir selbst wieder verloren gehen kann, wenn ich sie nicht im Alltag pflege. Und der Alltag hat einen großen Bestandteil in unserem Leben, einen größeren als unsere Auszeitmöglichkeiten. Aus diesem Grund nehme ich mir tägliche kleine Auszeiten (meditieren, bewusst atmen, spazieren gehen, bewusst essen etc.). Dadurch kann ich meinen Alltagsstress besser bewältigen, Entscheidungen treffen, die zu mir passen und habe einen besseren Zugang zu meinen Gefühlen, meinem Herzen und meiner Intuition. 

“Meditation macht aus uns niemand anderen, sondern den, der wir immer gewesen sind.” – 

Carl Friedrich von Weizsäcker

Seit 2019 mache ich eine Meditationslehrerausbildung, um das Wissen rund um das Thema Meditation und meine eigenen Erfahrungen damit an andere weiterzugeben. Durch das Angebot meines ersten Meditationskurses in Köln Ehrenfeld, komme ich der Sinnhaftigkeit in meinem Leben ein großes Stück näher.

Ich habe damit angefangen, mir meine Lebendigkeit in mein Leben zurückzuholen, was ein großartiges Gefühl ist. Dabei befinde ich mich auf einem Weg und finde dabei Unterstützung in meinem Krafttier dem Adler.

Mein Krafttier: https://a-static.besthdwallpaper.com/adler-in-den-himmel-tapete-960x600-976_1.jpg

 

Mein Lebenslauf:

  • März 2019 – Juni 2020: Ausbildung zur Meditationsanleiterin bei meditationsschule.eu

  • Seit Nov. 2019: Ridwhan Schülerin

  • Seit Jan. 2019: 2-jährige systemische Coachingausbildung am Odenwald Institut

  • Nov. 2019: 2. Vipassana Kurs – 10 Tage Meditieren und Schweigen

  • Juli 2019: Aufenthalt im Shambala Meditationszentrum in Frankreich

  • Dez. 2018 – Jan. 2019: 1. Vipassana Kurs – 10 Tage Meditieren und Schweigen

  • Seit Juli 2015: Hauptberuflich tätig in der Personalentwicklung in der Beratung von Fach- und Führungskräften eines Konzerns in Köln

  • 2009 – 2015: Studium der Betriebswirtschaftslehre (Bachelor) und Wirtschaftspsychologie (Master)

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  • Für welche Werte stehe ich:

  • Im Leben stehend, dynamisch, etwas erschaffen wollen

  • Entschleunigung/ Ruhe/ Stille

  • Verbindung zu mir selber spüren

  • Naturverbundenheit

  • Sinnhaftigkeit

  • Freude

 

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